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am 2. August

Eine Citymaut entlastet die Leopoldstadt

Wolfgang Kamptner, Uschi Lichtenegger, Robert Wallner - Die Studie der Stadt Wien beweist eindrucksvoll, dass eine Citymaut eine Wohltat für die BewohnerInnen der Leopoldstadt wäre.

Die MA18  hat die Auswirkungen einerCitymaut in Wien​ näher untersucht. Das nachgewiesene Reduktionspotential ist beeindruckend. 20.000 Autos täglich weniger auf der Reichsbrücke (-38%). Bzw. 13.400 Autos weniger am Donaukanal (-27%).

Gerade die Leopoldstadt leidet vor allem unter dem Transitverkehr von den Außenbezirken in die Innenstadt. Wenn dieser Durchzugsverkehr spürbar reduziert wird, hat das vor allem positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Leopoldstädter Bevölkerung.

Diese massive Reduktion des Durchzugsverkehrs auf diesen hochrangigen Straßen bedeutet natürlich auch eine Reduktion des Autoverkehrs auf weiteren großen Straßen in der Leopoldstadt, wie z.B. der Praterstraße, der Taborstraße, der Lassallestraße und der Franzensbrückenstraße. Die geplante Attraktivierung der Praterstraße durch den Entfall einer Autospur zu Gunsten der FußgängerInnen und der RadfahrerInnen wird dadurch noch viel leichter möglich.

Die City-Maut ist die wirksamste aller verkehrspolitischen Maßnahmen. Mit einer Citymaut können Staus reduziert und das Klima durch starke CO2-Reduktion geschützt werden. Laut der Studie würde die CO2-Belastung im Falle einer Gebühr ab dem Gürtel um rund 20 Prozent auf 3.321 Tonnen pro Tag sinken. Stickoxide würden von 10,7 auf 9,1 Tonnen pro Tag zurückgehen.

Leider lehnt die SPÖ die Citymaut unverständlicherweise weiterhin ab. Von Verhandlungen über ihren Alternativvorschlag eines 365€-Tickets für die Öffis in der Ostregion hat man seit der Verkündigung des Vorschlags auch nie wieder was gehört. Vielleicht, weil die nö. Landeshauptfrau ihr Veto dagegen eingelegt hat?

Mit einer mutlosen Vogel-Strauß-Politik wird man die Verkehrs- und Abgasprobleme Wiens aber nicht in den Griff bekommen.
Das gelingt nur mit vorausschauender, Grüner Politik.

Massive Reduktion des Autoverkehrs