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am 28. November

Ein Jahr Uschi Lichtenegger. Ein Jahr Miteinander.

- „Wir alle sind die Leopoldstadt“, waren Uschi Lichteneggers ersten Worte nach der Wahl zur neuen Bezirksvorsteherin. Es sollte ihr Motto für die nächsten zwölf Monate bleiben.

Uschi Lichtenegger

Das erste Jahr mit der Grünen Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger ist um. Mit ihr ist ein neuer Stil in den zweiten Bezirk eingezogen: „Reden statt Streiten. Miteinander statt Gegeneinander.“ Im vergangenen Jahr hat sie gemeinsam mit ihrem Team bewiesen, dass es auch anders geht und dass Politik für alle da ist. Was im Bezirk alles weitergegangen ist, zeigt die folgende Bilanz.

Stuwerviertel

Alles für die Kinder

Uschi Lichtenegger hat vor allem die Kinder ins Zentrum ihres Wahlkampfs vor einem Jahr gestellt. In ihrer Arbeit als Bezirksvorsteherin hat sie deshalb einen Schwerpunkt auf Verbesserungen für Kinder im Bezirk gelegt. Diese Verbesserungen reichen von mehr Sicherheit im Verkehr bis hin zum Schulbau. Das wurde bisher für Kinder in der Leopoldstadt erreicht:

  • ​Sichere Schulwege: Gehsteigverbreiterungen, Erneuerung von Zebrastreifen, Erweiterung von Tempo-30-Zonen, Tempomessgeräte für Schulwege, Sichtverbesserungen für Kinder in Kreuzungsbereichen.
  • Die beste Bildung: Bau des bislang größten Bildungscampus für 1.800 Kinder im Nordbahnhof-Viertel, Bau der Volksschule Krieau, Erweiterung der Volksschule Novarragasse, weitere Schulsanierungen vorangetrieben.
Praterstern

DER PRATERSTERN WIRD WIEDER GESUND

Gemeinsam mit der Stadt Wien hat der Bezirk einen moderierten Prozess gestartet, um den Praterstern zu verbessern. Alle Parteien und verschiedene Magistratsabteilungen arbeiten gemeinsam mit ÖBB, Wiener Linien, Polizei, Sozialarbeit, Wirtschaftstreibenden und vielen anderen für eine positive Entwicklung des Pratersterns. 

Die ersten Schritte wurden getan: neue Aufenthaltsbereiche sollen geschaffen, Fußwege erleichtert und einige Bereiche besser beleuchtet werden. Darüber hinaus sollen zukünftig künstlerische Aktivitäten oder kleinere Veranstaltungen neues Leben auf den Praterstern bringen. 

„Ich wünsche mir, dass wir LeopoldstädterInnen in Zukunft darauf stolz sein können, den Praterstern als urbanen, gut funktionierenden Bahnhof in unserem Bezirk zu haben.“ sagt Uschi Lichtenegger.




Rendering Handelskai

MEHR LEISTBARE WOHNUNGEN

Unter Uschi Lichteneggers Schirmherrschaft wird wieder ein Gemeindebau errichtet - direkt am Donauufer, am Handelskai 214.

Und in der Oberen Augartenstraße 4 wird dieses Jahr eine Baulücke geschlossen. Es entstehen 45 geförderte Mietwohnungen, ein Drittel davon SMART-Wohnungen mit Superförderung – also Wohnungen fürs kleine Börsel. ​


Praterstraße

DIE BESTE MOBILITÄT FÜR DICH

Ob FußgängerIn, Öffi-FahrerIn, Rad- oder AutofahrerIn: Alle LeopoldstädterInnen wollen gut vorankommen. Deshalb tut die Bezirksvorstehung für alle was. Ein Überblick: 

  • ​Neue Straßenbahnlinie 12 für den Nordbahnhof.
  • Sanierung der Taborstraße, bessere Querungsmöglichkeiten im Bereich Taborstraße/Tandelmarktgasse.
  • Praterstraße und Nestroyplatz: Beide sind in die Jahre gekommen und sollen nach 40 Jahren ab 2019 saniert und neu gestaltet werden. Im Rahmen eines BürgerInnenbeteiligungs-Verfahrens konnten AnrainerInnen und UnternehmerInnen des Nestroyplatzes und der Praterstraße Ideen einbringen. Die Ergebnisse werden diskutiert und den Fachdienststellen der Stadt Wien zur Prüfung übergeben.
  • 44 neue Radständer im Bezirk
  • Bis Mitte nächsten Jahres kommen fünf Elektrotankstellen in den Bezirk.
Ennsgasse

299 neue Bäume

Die Klimakrise macht auch vor der Leopoldstadt nicht halt. Rasantes Baumsterben hat dazu geführt, dass 2013 bis 2017 im zweiten Bezirk über 100 Bäume gefällt werden mussten. Für jeden gefällten Baum müssen laut Gesetz Erstatzpflanzungen vorgenommen werden. 

Doch dieser Verpflichtung ist die Bezirksvorstehung in den letzten Jahren nicht nachgekommen. Jetzt wurde eine Lösung gefunden: die Stadt Wien sprang mit einer finanziellen Unterstützung ein und so konnten im letzten Jahr 299 Bäume gepflanzt werden, alleine jetzt im Herbst 255. ​

Nordbahnhof

Neues vom Nordbahnhof-Viertel

Bei der Planung und Umsetzung der übrigen 32 Hektar am Nordbahnhof wurde unter Grüner Regie vieles anders gemacht: 

  • ​Grünraumschutz, Tierschutz: Um Lebensraum für geschützte Tierarten wie Zauneidechse, Wildbiene oder Wechselkröte zu erhalten, wurden eigens Ersatzbiotope geschaffen.
  • Umweltverträgliche Baustelle: kein Bauverkehr durch die Natur, Schutz der Wildtiere.
  • Neuer Kulturhotspot: Die Nordbahnhalle, eine ehemalige Lagerhalle mit Kino, Konzerten, Diskussionen und Co-Working Spaces.
  • Kein Mist. BewohnerInnen sammelten hunderte Unterschriften gegen den geplanten Mistplatz direkt an der „Freien Mitte“. Dem Willen der Bevölkerung wurde Rechnung getragen, der Mistplatz kommt nicht in das neue Wohngrätzel.


Tempelgasse

NIEMALS VERGESSEN

Nächstes Jahr feiert die Republik Österreich ihren 100. Geburtstag. Die Für das Gedenkjahr 2018 sind in der Leopoldstadt zahlreiche Projekte geplant: 

  • ​Die Präsentation des Online-Tools Memento Wien des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands, 
  • die Wiederrichtung der Fassade des jüdischen Tempels in der Tempelgasse und 
  • die Anbringung eines Schildes in der Taborstraße 5 auf Jiddisch.

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